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BenQ ScreenBar Halo: Monitor-Lampe im Test

BenQ ScreenBar Halo: Monitor-Lampe im Test

BenQ gehört mit seiner ScreenBar zu den Top Vertretern unter den Monitor-Lampen. Der Vorteil dieser Art von Lampen gegenüber herkömmlicher Schreibtischlampen ist schnell erläutert. Wie der Name bereits vermuten lässt, werden die Lampen einfach an den Bildschirm angebracht und verbrauchen somit keinen zusätzlichen Platz auf dem Schreibtisch. Sie sind dezent, gleichzeitig aber schick (zumindest in diesem Fall) und sorgen für eine gute Ausleuchtung des Schreibtisches. Doch dazu später mehr.

Nachdem ich vor einiger Zeit bereits das Vorgängermodell von BenQ etwas näher betrachtet habe, war mein neuer Begleiter in den letzten Wochen die BenQ Screenbar Halo.

Mit welchen Features diese daherkommt und wie sie sich in meinem Test geschlagen hat, beschreibe ich im nun folgenden Testbericht.

Schnelles und einfaches Setup

Genau so schlicht wie die ScreenBar Halo daherkommt, ist auch ihre Installation. Einfach die Screenbar aus der Verpackung holen und an der oberen Kante des Monitors befestigen. Wer einen Curved-Monitor besitzt, muss noch einen kleinen Puffer anbringen, um einen sichere Halt zu garantieren.

Anschließend das USB-Kabel entweder mit dem Laptop, Monitor oder einem Stromadapter verbinden. Hier macht sich bereits ein erster Unterschied zum Vorgänger bemerkbar: Dort konnte das Kabel in die Lampe eingesteckt werden und war nicht fest verbaut. Letzteres ist nun der Fall. Sollte es also Probleme mit dem Kabel geben, ist sehr wahrscheinlich direkt die gesamte Screenbar unbrauchbar. Wie dem auch sei…

Abschließend wird nur noch der kabellose Regler an einem Wunschort auf dem Schreibtisch platziert. Dieser ist, ebenso wie die Screenbar, super verarbeitet und wirkt überaus wertig. Allerdings sorgt die angebrachte Gummierung nicht für einen starken Grip. So lässt sich der Regler leicht über den Schreibtisch rutschen, was während der Bedienung eher unschön ist.

Mit der Grundeinrichtung sind wir an dieser Stelle auch schon durch. Machen wir uns ans Eingemachte!

BenQ Screenbar Halo - Monitor Lampe
Vorder- und Rücklicht im Einsatz

BenQ ScreenBar Halo im Praxistest

Grundsätzlich kann bei der Nutzung der Monitor-Lampe auf einem automatischen Lichtmodus zurückgegriffen werden oder der Nutzer stellt sich sein favorisiertes Setup selbst ein. Ich persönlich stelle mir das Licht gerne selbst und greife beim Arbeiten auf ein kühles hellweißes Licht zurück. Durch die unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten wird bequem via Touch am Regler gewechselt. Also Farbtemperatur und Helligkeit eingestellt, als Favorit abgespeichert und schon steht mein Lieblingssetup.

Eine große Neuerung bei der ScreenBar Halo im Vergleich zum Vorgänger ist die indirekte Leuchtmöglichkeit auf der Rückseite und was soll ich sagen – ich liebe sie! Mittlerweile nutze ich dieser sogar mit am meisten, weil sie mir ein angenehmeres Arbeiten am Bildschirm am Abend bzw. in der Nacht ermöglicht. Insgesamt stehen somit drei verschiedene Leuchtmodi zum Einsatz: die Hintergrundbeleuchtung einzeln, die Screenbar einzeln oder beide Lichter gleichzeitig.

Dreh- und Angelpunkt bei der alltäglichen Nutzung ist dabei das kabellose Steuerelement. Wie oben bereits angeschnitten, sitzt die kreisrunde Steuerung leider nicht so sicher auf der Unterfläche, was bei der Handhabung stellenweise stört. Dafür erlaubt die Mechanik eine präzise Bestimmung der gewünschten Farbtemperatur, die im übrigen von 2700 bis 6500 Kelvin reicht, und der Helligkeit. Ebenso ermöglicht sie das schnelle Umschalten zwischen den drei möglichen Leuchtmodi. Standardmäßig befindet sich die Steuerung im Stand-by und wird mit einer Handbewegung über die Oberfläche aktiviert. Die Umsetzung der Eingaben erfolgt dabei recht flott.

Mit 500 Lux ist die Leuchtkraft für einen herkömmlichen Arbeitsplatz mehr als ausreichend. Der genaue Winkel kann bequem über die Drehung der Screenbar bestimmt werden. Auch wenn ich persönlich nicht allzu oft zwischen den verschiedenen Farbtemperaturen wechsle, wären verschiedene Nutzungsprofile an der ein oder anderen Stelle doch recht hilfreich. Ansonsten ist die Funktionspalette vollkommen ausreichend.

BenQ Screenbar Halo - Ruecklicht
Detailaufnahme des Rücklichts der Screenbar

Fazit: Ist die ScreenBar auch knapp 170 Euro wert?

Insgesamt bin ich mit der ScreenBar Halo von BenQ sehr zufrieden, die eine sinnvolle und gelungene Weiterentwicklung zum Vorgängermodell darstellt. Besonders das Hintergrundlicht habe ich in den vergangenen Wochen wirklich lieb gewonnen und möchte es nicht mehr missen. Der Preis von 169,99 Euro* mag für einige auf den ersten Blick abschreckend wirken, jedoch handelt es sich hier um ein wirklich hochwertiges Produkt, das einem für lange Zeit begleitet.

Über den Autor

Manuel Raab-Faber

Jahrgang '92 und bereits seit jungen Jahren interessiert an allerlei Technik sowie der weiten Welt der Videospiele ❤️

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