accountsd CPU MBPSeit gut zwei Monaten bin ich nun mit meinem MacBook Pro Retina unter OS X unterwegs und kann mich bisher nicht großartig beschweren. Alles läuft zuverlässig und der neue Workflow spart mir einiges an Zeit. Doch selbst Apple und seine Produkte sind nicht zu 100% perfekt und so kommt es hier und da zu einigen Unannehmlichkeiten. Eine davon ist regelmäßige starke Auslastung meiner CPUs, ohne großartig Anwendungen geöffnet zu haben. Kurz einmal bei iStat Menus geguckt, was meine CPU so fordert und sofort den Übeltäter gefunden: accountsd.

So Spontan konnte ich mir natürlich nichts darunter vorstellen, weshalb ich mich auf die Suche im WWW begab. Hilfe oder Hinweise auf deutschen Seiten konnte ich nicht finden und wurde letztendlich auf englischsprachigen Websites fündig. Accountsd kümmert sich, wie der Name bereits erahnen ließ, um euren Account bzw. die Synchronisation von iCloud und Mail (Standard E-Mail-Programm von OS X). Kann natürlich auch andere Sachen machen, aber um mein Problem zu lösen, muss ich mir eben nur Mail etwas genauer anschauen. Wer meine CPU nämlich so aus der Puste gebracht hat, war meine Gmail-Adresse. Hört sich komisch an? Das dachte ich mir auch. Jedoch habe ich den Account einfach mal deaktiviert und siehe da, accountsd verbraucht kaum bis keine Ressourcen mehr und die Belüftung schaltet sich wieder allmählich runter. Bei manchen Nutzern mit dem gleichen Problem, hat es anscheinend schon ausgereicht, unter “Einstellungen” -> Gmail-Adresse auswählen -> “Erweitert” -> “Accounteinstellungen automatisch erkennen und übernehmen” das Häkchen zu entfernen. Habe ich zwar auch ausprobiert, jedoch funktionierte dann Gmail nicht mehr.

Sobald also euere CPU mal wieder dank accountsd auf Hochtouren gebracht wird, einfach mal die Mail-App beenden und schon sollte das Problem behoben sein.