Noch gut eine Woche, bis Destiny offiziell im Handel in den Regalen steht. Vor einigen Wochen habe ich die Beta dank Andreas schon einmal etwas genauer unter die Lupe genommen. 

Werde als Hüter zur Legende

Nach der Kolonialisierung des Sonnensystems, erhaben sich dunkle Mächte aus dem Inneren des Mondes und bekämpften die Menschen. Bis auf eine Stadt wurde alles völlig zerstört, was dem “Reisenden” zu verdanken war. Seit diesem Zeitpunkt führten die “Guardians”, welche aus den drei Rassen Menschen, Exos und Awoken unzählige Kriege, um diese Stadt zu beschützen.

In dieser neuen Ära setzt der Spieler (Hüter) an, kann sich zu Beginn die Rasse und einen der Charakterzweige aussuchen:

  • Titan (gepanzerte Kriegsmaschine)
    Klassische Infanterie, nach dem Motto “Stumpf ist Trumpf”
  • Warlock (Träger Arkaner Macht)
    Beherrscht u.a. Zaubersprüche
  • Jäger (Meister des Grenzlandes)
    Beweglicher, schneller, mit anderen Waffen und Fähigkeiten

Wer schon einmal einen MMO gespielt hat, sollte mit den Klassenunterscheidungen keine Probleme haben. Für ein erstes Anzocken entscheide ich mich meistens für eine einfache Klasse, in diesem Fall den Titan. Nachdem die ersten Laufmissionen erledigt sind, steht auch schon die erste Reise auf einen Planeten auf, wo man auf die bösen bösen Aliens trifft. In der Beta gestalteten sich die von mir gespielten Mission sehr einfach: zu Punkt A gehen, kämpfen, weiter in das Gebäude rein, “Todeszone” (eingeschränkter Respawn) erscheint, Endboss kommt, zurück zur sicheren Basis. Dabei muss der Hüter Gott sei Dank die Strecke nicht immer nur mit seinen Füßen zurücklegen, sondern bekommt ein cooles Bike zur Verfügung gestellt. Ebenfalls immer mit dabei ist eine kleine Minidrohne namens “Ghost” die Tipps und Hilfestellungen liefert. Wirklich schön anzusehen ist die Aufmachung des Spiels, wenngleich das Studio Bungies seine Halo-Vergangenheit nicht gänzlich ablegen kann. So erinnert viel an den beliebten Ego-Shooter rund um den Master Chief, was ja nicht unbedingt schlecht ist.

Neben den ganzen Missionen, die laut Entwickler zwar alleine absolviert werden können, aber in der Gruppe empfohlen werden, gibt es auch noch PvP-Spielmodi, zu denen ich leider nicht wirklich viel sagen kann. Der Grund dafür ist recht einfach und bei Beta-Spielern weit verbreitet. Ich konnte kein einziges Match bis zum Ende durchspielen, sondern wurde mit einer Fehlermeldung wenige Sekunden vor Ablauf der Runde aus dem Match gekickt. Nun gut, habe ich wenigstens noch etwas, was ich im fertigen Spiel erkunden kann.

Destiny Bungie

War die Beta ein Erfolg?

Bis vor einiger Zeit habe ich mich nicht wirklich um Beta-Phasen gekümmert, doch habe ich nun immer mehr den wesentlichen Vorteil davon erkannt: lohnt sich der Kauf? Bei Destiny kann ich diese Frage mit “ja” beantworten. Trotz kleinerer Probleme in der Beta (dafür ist sie ja schließlich da) hat mich das Spiel wirklich angefixt und ich freue mich schon auf packende Multiplayer-Schlachten mit Gleichgesinnten. Wie es mit der Langzeitmotivation aussieht zeigt sich erst nach dem Release, ich schätze sie aber höher als bei Titanfall ein.

Destiny erscheint am 09.09.2014 für die PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox 360 und Xbox One. Die Entwickler schließen eine PC-Version nicht generell aus, doch wird diese nicht in naher Zukunft erscheinen.

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