Ein guter Tag hat 100 Punkte

Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz geraten immer mehr in unseren Fokus. Schüler gehen freitags auf die Straße, Zero Waste erobert die Trends und das Konsumbewusstsein verändert sich an vielen Stellen. Genau für diese Thematik möchte “Ein guter Tag hat 100 Punkte” sensibilisieren. Die Idee dahinter: Alle Tätigkeiten in unserem alltäglichen Leben verbrauchen Punkte. Maximal 100 stehen zur Verfügung, wenn die Umwelt nicht allzu sehr belastet werden soll. Doch ist das überhaupt möglich?

 

Ein guter Tag: Umweltschutz mit Hilfe eines Punktesystems

Auf “Ein guter Tag…” bin ich durch eine Reportage gestoßen und war von dem System recht angetan. Ist natürlich nichts außergewöhnliches, schließlich kommen Umrechnungen in Punkten in vielen verschiedenen Programmen zum Einsatz. Hier hilft es jedoch, die Auswirkungen der jeweiligen Aktion ein Stück weit besser begreifen zu können.

“Ein guter Tag hat 100 Punkte funktioniert wie eine Währung, die international gültig ist und die der Klimawirksamkeit von Produkten und Handlungen einen Wert gibt.”

Dabei ist es gar nicht so einfach, besagte Maximalpunktzahl nicht zu überschreiten. Alleine mit der Fahrt zur Arbeit und der Nahrungsaufnahme werden beachtliche Punkte angesammelt. Doch darum muss es auch nicht unbedingt gehen. Bereits kleine Umweltverbesserungen im Alltag können große Auswirkungen haben. Würde jeder ein bis zwei Verhaltensweisen überdenken, wäre der Umwelt schon ein gutes Stück geholfen. Leider herrscht zu oft der Trugschluss, dass man sein Leben jetzt sofort komplett umkrempeln müsse. Falsch.

“Wir orientieren uns an der Menge CO2-eq, die pro Mensch und Tag ausgestoßen werden darf, um unsere Welt und unser Klima im Gleichgewicht zu halten.”

Auf der Website des Betreibers gibt es jede Menge Informationen sowie den Punkterechner, der bei dieser Initiative im Mittelpunkt steht. Für Android gibt es auch eine fertige App, iOS befindet sich bis dato noch in einer Beta.

Ein guter Tag hat 100 Punkte
Preis: Kostenlos

Ich kann jedem nur empfehlen, sich die Website oder die App einmal anzusehen. Vielleicht schafft ihr es einige Verhaltensmuster zu ändern und somit etwas für die Umwelt zu tun. Gerne auch fernab jeglicher Gedanken à la “was kann ich als einzige Person schon bewirken?” und “die anderen machen ja auch nichts!!11!!1!”.