raspberry-pi-laptopNachdem das in meinem letzten Teil der Reihe um den Beginn des “Pi to go” ging, habe ich es heute endlich geschafft, mit Hilfe des Lapdocks einen kleinen aber feinen Linux-Laptop zu erstellen. Doch entgegen meinen Behauptungen des vorhergehenden Artikels, habe ich das Ganze ohne Löten gelöst. Für alle Interessenten, folgt noch einmal eine kleine Einkaufsliste, was für den “Pi to go” benötigt wird:

An dieser Stelle gehe ich davon aus, dass ihr bereits über einen Raspberry Pi mit Hülle verfügt. Wenn nicht, schaut euch doch einfach nochmal meinen Aufbau an und am besten auch den Teil mit dem WLAN ;) Nachdem wir alle Teile zusammen haben, schleifen wir zunächst die beiden Adapter (HDMI und Gender Changer) an den Seiten so ab, dass diese bequem nebeneinander an das Lapdock passen. Bei den Anschlüssen am Lapdock befindet sich nochmals eine kleine Plastikschale, die ihr vorher entfernen solltet (einfach ziehen).
Nun widmen wir uns dem Gehäuse des Pis, falls ihr eines benutzt. Wenn nicht, könnt ihr diesen Schritt ruhig umgehen. Wir benötigen ein Loch neben dem HDMI-Anschluss für unseren Micro-USB Gender Changer und ein weiteres für den Ausgang des USB-Kabels. Diese Arbeit kann einige Zeit in Anspruch nehmen und sollte nicht im Zeitdruck erledigt werden.

Nach diesen Schritten seid ihr eigentlich auch schon fertig mit eurem Pi to go. Nun müsst ihr lediglich euren Pi anschließen und zusehen, wie das gute Stück das erste mal an eurem Lapdock bootet. Hier möchte ich euch aber noch ein paar Hinweise zur Benutzung des Raspberry Pis in Verbindung mit dem Lapdock geben.

  • Wenn ihr euren neuen Laptop hochfahren möchtet, muss der Deckel geöffnet sein
  • Klappt ihr den Deckel zu, wird die Stromversorgung für kurze Zeit unterbrochen
  • Für den aktuellen Akkustand könnt ihr bequem unter eurem Touchpad einen Knopf betätigen, der euch den Stand in Form von Punkten anzeigt

raspberry-pi-laptop-2So geht also mein erstes kleineres Projekt zu ende und ich bin froh, dass der Pi to go funktioniert!