Deutsche-Telekom

Gestern berichteten unzählige Seite über die Überlegung der Telekom, den Breitbandanschluss bei einem zu hohen Verbrauch auf 384 Kilobit zu drosseln. In einem Blog-Eintrag äußerte sich nun die Deutsche Telekom zu den Meldungen.

Natürlich ändert sich für bestehende Verträge nichts und bei Neuabschlüssen werden Kunden selbstverständlich über die Vertragsbedingungen transparent informiert.

Aber warum gibt es solche Überlegungen? Wie alle Netzbetreiber steht auch die Telekom vor einer großen Herausforderung: Auf der einen Seite wächst das Datenvolumen exponentiell. Die Netze müssen also massiv ausgebaut werden und das kostet Milliarden. Auf der anderen Seite kennen die Telekommunikationspreise seit Jahren nur eine Richtung: abwärts und das rasant.

Eine Lösung wäre tatsächlich, das in den Tarifen enthaltene Datenvolumen zu begrenzen. Der Vorteil ist, dass nur die Kunden mehr zahlen müssten, die tatsächlich mehr Volumen beanspruchen. Bisher ist es so, dass sämtliche Nutzer die intensivere Nutzung einiger quersubventionieren. Um es noch einmal klarzustellen: Bisher gibt es keine neuen Tarife. Wenn sich daran etwas ändert, werden wir darüber informieren.

Es scheint, als wären die Meldungen also wahr. Positiver Aspekt ist, dass sich Bestandskunden keine sorgen machen müssen. Lediglich Neukunden könnten diesem neuen System zum Opfern fallen, wobei hier sicherlich noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.

[via sbh.de]