Seite auswählen

Testbericht: Connect IT Biohazard Gaming Combo – Elite Plus

Testbericht: Connect IT Biohazard Gaming Combo – Elite Plus

Biohazard Gaming ComboMal wieder ein Testbericht abseits von Smartphone und Co. Ich durfte mir in den letzten Wochen die Biohazard Gaming Combo – Elite Plus von Connect IT etwas genauer ansehen und mich dadurch mal wieder meinem schon leicht eingestaubten Stream Account gewidmet. Ob mich das Set überzeugen konnte, könnt ihr in meinem Testbericht nachlesen.

Die Biohazard Gaming Combo besteht aus insgesamt vier Teilen:

  • Maus
  • Tastatur
  • Headset
  • Mauspad

Nicht unüblich ist es, dass die einzelnen Teile eines Gaming-Equipments separat gekauft werden. Hier bekommt man für recht schmales Geld ein auf den ersten Blick gutes Gesamtpaket. Im Folgenden werde ich die Teile einzeln näher beleuchten und bewerten.

 

Tastatur

Mit der Maus zusammen ist die Tastatur wohl eines der wichtigsten Zubehörteil eines jeden Gamers bzw. eines jeden PC-Nutzers. Schon auf der Verpackung war ich positiver Dinge, was die Tastatur angeht und ich wurde in den kommenden Augenblicken auch nicht enttäuscht. Die Oberfläche ist mattschwarz gummiert, die einzelnen Tasten passend dazu aus einem mattschwarzen Kunststoff. Anbei gibt es noch eine kleine Software-CD, doch dazu später mehr.

Funktionstasten sollten nichts neues mehr sein. Damit kann der multimediale Inhalt gesteuert werden. Euch ist während dem Zocken der Sound zu laut? Einfach “fn” + “F2” drücken und die Geräuschkulisse wird leiser. Die Symbole sind leicht zu erkennen und müssen wohl nicht weiter beschrieben werden, bis auf “Esc”. In Verbindung mit der Funktionstaste “fn” kann hier schnell und einfach zwischen den verschiedenen Leuchtmodi der Tastatur gewechselt werden:

  • Leicht helles Leuchten (50%)
  • Helleres, starkes Leuchten (100%)
  • Pulsieren / Breathing (Beleuchtung geht langsam an und wieder aus)
  • Beleuchtung aus (0%)

Neben der standardmäßigen Tastenbelegung, verfügt das Modell aus der Gaming Combo noch über eine zusätzliche Leiste mit programmierbaren Tasten, womit wir nun zur Software kommen.

Dadurch, dass ihr die Tasten schier frei belegen könnt, bietet einem die Software viele verschiedene Möglichkeiten für ein persönliches Setup. So habe ich mir beispielsweise auf die oberen “G”-Tasten Tastenkombinationen gelegt, um zwischen meinen einzelnen Desktops zu wechseln (für die virtuellen Desktops nutze ich Dexpot). Alle Einstellungen können in bis zu 5 Profilen gespeichert werden. Mit Hilfe der “M”-Tasten, welche sich oben rechts auf der Tastatur befindet, kann zwischen den ersten drei Profilen schnell und einfach gewechselt werden. M1 nutze ich demnach für das normale Arbeiten am PC und andere Profile zum Spielen. Falls ihr zu den Leuten gehört, denen die Windows-Taste beim Zocken stört, könnt ihr mit “MR” diese ganz einfach funktionsunfähig machen.

Ansonsten könnt ihr in der Software für eure Profile noch die Farbe der Hintergrundbeleuchtung aussuchen oder aber die Lichteffekte festlegen, die aber auch über “fn”+”Esc” außerhalb der Software geändert werden kann.

Zwischenfazit: Die Tastatur konnte mich im Test überzeugen. Selbst bei längeren Sessions werden die Tasten nicht rutschig und Dank der Software können die obere Leiste manuell konfiguriert werden, damit ein bestmögliches Spieleerlebnis erzeugt wird. Durch die Beleuchtung wird das gute Stück zudem zu einem wahren Hingucker.

Die Tastatur gibt es für knapp 40 Euro auch einzeln bei Amazon*

 

Maus

Leider nicht ganz so überzeugend war die Maus von Biohazard. Hauptgrund dafür ist der gelegentlich auftretende Schluckauf der Maus. Plötzlich reagiert sie nicht mehr und man hört von Windows den typischen Sound dafür, dass ein Stecker aus dem USB-Platz gezogen wurde. Anderen Port ausprobiert, gleiches Problem. Eher unschön, vor allem wenn es mitten beim Daddeln vorkommt. Zudem empfinde ich die Daumentasten als einen Ticken zu locker, was das Ganze ein wenig billig wirken lässt.

Positiv hingegen ist der gute Sitz der Maus. Selbst die äußeren beiden Finger haben einen Ablageplatz, wodurch diese nicht auf dem Mauspad rumschleifen. Direkt unter dem Mausrad befindet sich eine Taste zum Einstellen der DPI: 800, 1600, 2400, 3200. Die verschiedenen Stufen werden durch verschiedene Farben des Mausrads signalisiert. So färbt sich dieses bei 3200 DPI gelb, bei nur 800 wird das Rad gar nicht mehr beleuchtet. Ansonsten wird die Maus dauerhaft mit wechselnden Farben beleuchtet, die man meines Wissens nicht umstellen kann. Bei einer Combi hätte man vielleicht noch Einstellungsmöglichkeiten für die Maus in der Software unterbringen können.

Zwischenfazit: Im Gegensatz zu den etwas zu lockeren Daumentasten sorgt der vergoldete USB-Stecker (den es auch bei der Tastatur gibt) in Verbindung mit dem verflochtenen Kabel für einen etwas hochwertigeren Eindruck. Leider offenbarte die Maus in der Praxis einige Schwächen, die in bestimmten Situationen sicherlich für ein paar ordentliche Ausraster hätte sorgen können.

Von der Maus gibt es für knapp 25 Euro nur eine abgewandelte Version einzeln bei Amazon* zu kaufen.

 

Headset

Nicht zu vernachlässigen ist ein guter Sound beim Spielen. Bügel inklusive der Außenseite der Hörmuscheln besteht aus Kunststoff. Einmal matt, einmal glänzend. Die Polster sind sehr gemütlich und selbst beim längeren Tragen drück das Headset nicht unschön auf die Ohren. Meiner Meinung nach ein top Tragekomfort.

Auch das Headset verfügt über ein verflochtenes Kabel, was zusätzlich ein kleines Bedienelement beherbergt. Damit kann die Lautstärke geregelt und das Mikrofon gemutet werden. Immer wieder eine nettes Gimmick, aber in Sachen Gaming-Headset gehört das schon zur Standardausrüstung. Dank dem 2,20 m langen Kabel, kann man sich auch mal bisschen weiter weg vom PC entfernen, ohne das man hängen bleibt. Angeschlossen wird das Ganze mit zwei 3,5 mm Klinkenstecker, 1x Mikro und 1x für den Sound.

Vom Sound her konnte das Headset ebenfalls überzeugen. Kraftvoller Bass und ein guter Klang. Natürlich nicht mit deutlich teureren Produkten zu vergleichen, doch für die Preisklasse mehr als ausreichend und zufriedenstellend. Nur das Mikro schwächelt ein wenig. Für einfache Gespräche während dem Spielen vielleicht ausreichend, doch mehr sollte damit nicht angestellt werden. Podcasts oder ähnliches bitte mit einem anständigen Mirko. Da spart man deutlich an der falschen Stelle.

Zwischenfazit: Guter Tragekomfort, guter Sound, eher schwaches Mikrofon. Insgesamt würde ich das Mikrofon als positiv bewerten.

Das Headset gibt es einzeln für knapp 27 Euro bei Amazon* zu kaufen.

 

Mauspad

Ein Mauspad habe ich schon seit Jahren nicht mehr genutzt. Die letzten waren immer Werbegeschenke und eher klein gehalten. Nicht so das Mauspad aus der Biohazard Gaming Combo, was mit 89 x 25 cm gefühlt meinen halben Schreibtisch belagert. Dafür finden dann auch Tastatur und Maus platz auf dem Pad. Jetzt wird es ein wenig schwierig. Gefällt einem so ein großes Mauspad oder nicht? Ich habe gemerkt, dass es mir stellenweise zu groß war und ich mir ein einfaches, kleines Mauspad eher gewünscht hätte. Unabhängig davon hat das gute Stück trotz seiner Größe einen guten Halt und rutscht keinesfalls während dem Spielen. Die Oberfläche ist schön weich, sodass die abgelegte Hand nicht nach einiger Zeit schmerzt.

Biohazard Gaming Combo

Zwischenfazit: Hier kommt es ganz auf den Geschmack des Nutzers an. Mir persönlich in manchen Situationen zu groß, kann das Mauspad ansonsten in meinem Test überzeugen. Die Maus gleitet weich über die Oberfläche und die Tastatur bleibt da, wo sie sein soll.

Von dem Mauspad gibt es leider nur eine kleinere Variante für nur knapp 8 Euro bei Amazon* zu kaufen.

 

Gesamtfazit

Unter jedem einzelnen Teil gibt es Zwischenfazite. Dementsprechend möchte ich die ganze Geschichte hier nur kurz noch einmal zusammenfassen. Insgesamt ein sehr ausgewogenes und gutes Set. Hauptschwachpunkt bei mir war die Maus mit den gelegentlichen Aussetzern, die bei Hardcoregamern nicht vorkommen dürfen. Daneben ist das Mikrofon des Headsets nicht berauschend, dürfte aber einen Großteil der Spieler ausreichen. Wie viel kostet denn jetzt das Set? Ca. 100 Euro werden bei Amazon fällig*, was in meinen Augen ein angemessener Preis für das Gesamtpaket ist. Design und Aussehen ist top, an der Qualität kann noch ein wenig geschraubt werden.

Ich bedanke mich bei Connect IT für das Bereitstellen eines Testexemplares.

Anzeige

Über den Autor

Manuel Raab-Faber

Baujahr '92, Student. Interessiert an allerlei Technik und Videospielen. Weder Apple- oder Android-Fanboy noch PlayStation 4 oder Xbox One Kiddie.

Nichts mehr verpassen!

 

 

Empfehlungen

×
Produktpreise und -verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum / Uhrzeit korrekt und können sich ändern. Alle Preis- und Verfügbarkeitsinformationen auf https://www.amazon.de/ zum Zeitpunkt des Kaufs gelten für den Kauf dieses Produkts.
×
Produktpreise und -verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum / Uhrzeit korrekt und können sich ändern. Alle Preis- und Verfügbarkeitsinformationen auf https://www.amazon.de/ zum Zeitpunkt des Kaufs gelten für den Kauf dieses Produkts.

Anzeige

*Partner-/Affiliate-Link
Ihr kauft zum unveränderten Preis ein und wir erhalten eine kleine Provision, mit der wir hier alles finanzieren :)

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Grundsätzlich sind alle Links, die zu Amazon führen, Partner-/Affiliate-Links!