Samsung Galaxy Note 4Gestern war ich zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse und wollte eigentlich mir nur einen groben Überblick verschaffen, was es da denn so alles gibt. Neben jeder Menge Bücher (wer hätte es gedacht) hatte auch Samsung einen Stand aufgebaut, da diese die diesjährige Messe als “Innovation Partner” begleiteten. Am Stand selbst konnte man das auf der IFA 2014 vorgestellte Galaxy Note 4, sowie die Gear S ausprobieren. Meine ersten Eindrücke möchte ich nun mit euch teilen.

In einer Woche erscheint das Galaxy Note 4 für knapp 700 Euro UVP im Handel, zusammen mit der Gear S, die mit knapp 400 Euro zu Buche schlägt.

 

Samsung Galaxy Note 4 – Achtung: Scharfe Kanten!

Was mir sofort beim Anfassen des Note 4 aufgefallen ist, sind die ekelhaften Kanten um das Gerät herum (auf den Bildern recht gut zu sehen). Diese sollen laut Mitarbeiterin das Gerät edler bzw. nach Business aussehen lassen, machen aber das Note 4 nicht gerade zu einem Handschmeichler. Ich bin mehrere Male mit meinen Fingern über den Rand gestrichen und habe mich immer wieder gewundert, warum man so etwas bei einem Smartphone macht. Einen edleren Look hätte Samsung auch anderweitig hinbekommen können. Ansonsten ist die Verarbeitung ähnlich wie bei den Vorgängern. Während das weiße Modell hinten nur mit einer Plastikabdeckung daherkommt, trumpft die schwarze Variante mit Kunstleder auf, was sich wesentlich besser anfühlt (abgesehen von diesen Mistkanten). Letzer Hinweis in Sachen Verarbeitung und Größe. Das Galaxy Note 4 ist einen Ticken kleiner als das iPhone 6 Plus, fühlt sich aber nicht so gut an.

Das Note 4 an sich arbeitet recht schnell und auch die Kamera lässt sich sehen. Das Testbild hat mir recht gut gefallen, leider konnte ich es mir selbst nicht schicken. Große Verbesserungen gab es in Sachen Einstellungen. Während die dortigen Unterpunkte noch beim Galaxy S5 scheinbar wahllos Farben zugewiesen wurden und alles unordentlich wirkte, ist das Note 4 wesentlich aufgeräumter.

Viel mehr konnte ich in der kurzen Zeit leider nicht aus dem Galaxy Note 4 herausholen, doch einen groben Überblick besitze ich nun. Alleine die Tatsache mit den Kanten ärgert mich dermaßen, dass das Gerät für mich keine Option mehr wäre, obwohl das Note 3 (Testbericht) erst meine heimliche Liebe zu Phablets entfachte.

 

Gear S: Gar nicht so klobig wie gedacht

Samsung Gear S Hands On

Als ich über die Gear S zum ersten Mal berichtete, war ich nicht wirklich von der Uhr angetan. Zu klobig und zu schwer erschien mir die neue Smartwatch von Samsung, doch ich wurde eines Besseren belehrt.

Nachdem ich bisher nur mit Android Wear Erfahrung gemacht habe, musste ich mich mit dem neuen System erst einmal zurecht finden, was bis zum Schluss noch nicht ganz funktioniert hat. Die Gear S kann unabhängig vom Smartphone bedient werden, womit die Mitarbeiter am Stand die meiste Zeit prahlten. Die Funktionen waren ansonsten recht überschaubar: E-Mail, SMS, Anrufe, Handy finde und noch ein paar mehr. Das gebogene Glas ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber keinesfalls negativ zu bewerten (zumindest bisher).

Ansonsten kann ich leider nicht viel mehr dazu berichten, da eine sinnvolle Bewertung erst im Alltag gemacht werden kann. Jedoch wurden mir bereits einige Vorurteile ausgetrieben.

Samsung Gear S Hands On

Keine endgültigen Ergebnisse

Bei allen genannten Sachen muss bedacht werden, dass ich das Note 4 inklusive Gear S nur für einige Augenblicke in meinen Händen hielt. Ob sich aber etwas in Sachen Haptik aufgrund der Kanten noch zum Positiven ändert, wage ich an dieser Stelle zu bezweifeln.

Am Rande: alle Bilder wurden mit einem iPhone 6 Plus gemacht, da ich das Smartphone auf der Buchmesse mal ein wenig im Hinblick auf die Kamera und den Akku testen wollte.

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