Dyson Pure Cool Link LuftreinigerMit dem Pure Cool Link von Dyson hatte ich in den letzten Wochen die Möglichkeit, mir mal einen Luftreiniger genauer anzuschauen. Im folgenden Bericht schreibe ich über meine Erfahrungen mit dem Gerät und ob sich eine Anschaffung lohnt.

Kurze Info vorab: Den Luftreiniger habe ich in meiner 15qm-großen Studentenbude getestet. Wenn sich irgendwo die vielfältigsten Gerüche und Schadstoffe sammeln, dann wohl hier ;)

 

Den Dyson Pure Cool Link einrichten

 

Einen Luftreiniger einrichten? Genau, denn Dyson liefert euch nicht nur einen komischen Klumpen, der für euch die Luft reinigt, sondern gibt dem Pure Cool Link noch ein paar technische Raffinessen mit auf den Weg.

Zunächst einmal muss der ovale Aufsatz mit den Luftschlitzen auf den Filter gesteckt werden. Kein Hexenwerk, wenngleich ich den Aufsatz zunächst einmal falsch herum aufstecken wollte und dementsprechend drehen musst. Falls also das gute Ding nicht gleich einrastet, einfach mal drehen.

Fertig aufgebaut muss noch die dazugehörige App auf das Smartphone geladen und der Dyson Pure Cool Link mit dem heimischen Internet verbunden werden. Funktioniert alles schnell und einfach.

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Um die mitgelieferte Fernbedienung mit dem Gerät zu koppeln, wird diese einfach oben auf den Aufsatz gelegt. Eingerichtet wäre also nun der Luftreiniger, weshalb wir uns jetzt den Funktionsumfang und die App etwas genauer anschauen.

 

Funktionsumfang des Dyson Pure Cool Link

Dyson Pure Cool Link Luftreiniger

Grundsätzlich kann das gute Stück via beigelegter Fernbedienung und App gesteuert werden. Hierbei ist aber die App deutlich interessanter, da dort der volle Funktionsumfang zu sehen ist. Wir arbeiten uns also mal zusammen durch die App des Pure Cool Link.

Haben wir unseren Luftreiniger erfolgreich gekoppelt, bekommen wir auf der Startseite eine schnieke Übersicht mit den wichtigsten Informationen geliefert. Das wären zum einen aktuelle Wetter- und Luftinformationen zum Wohnort und zum anderen die Luftinformationen des eigenen Zimmers. Wer es etwas detaillierter haben möchte, kann unten Links auf das Statistiksymbol gehen. Dort kann der Verlauf der Luftqualität, die Reinigungszeit (wie lange das Gerät aktiv war) und die restliche Filterlebensdauer eingesehen werden. Da der Filter sich u.a. aus Aktivkohle und Glasfasern (HEPA-Filter) zusammensetzt, muss dieser von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden. Dyson selbst gibt eine Lebensdauer von 4380 Stunden an, danach sollte der Filter ausgewechselt werden, was ebenfalls kein Hexenwerk sein sollte und vom Nutzer selbst durchgeführt werden kann. Über die Reinigung schreibt Dyson:

“Der Dyson 360º HEPA-Filter mit Glasfasern entfernt 99,95 % der Allergene und Schadstoffe bis zu einer Größe von 0,1 Mikron aus der Luft.”

Konnte ich an dieser Stelle jetzt schlecht überprüfen, jedoch würde ich da mal Dyson vertrauen. Was auf jeden Fall schön beseitigt wird sind schlechte Gerüche, sowie der Grundmuff, wenn man mal längere Zeit nicht in der Bude war.

Kümmern wir uns aber wieder um die App. An der rechten unteren Ecke des Hauses (siehe Screenshot) können wir den Luftreiniger steuern. Dort stehen dem Nutzer also die gleichen Funktionen wie bei der Fernbedienung zur Verfügung.

  • Auto-Modus: Pure Cool Link reinigt die Luft automatisch, wenn die Qualität zu schlecht ist.
  • Lüftergeschwindigkeit: Falls man selbst bestimmen möchte, wie stark der Dyson pusten soll. Dabei geht es von 1 bis 10, wobei 10 der stärkste Grad ist und das Ding dann ordentlich abgeht.
  • Rotierend: Wahlweise dreht sich der Turm beim Pusten, was ich eigentlich immer aktiviert habe.
  • Sleep Timer: Dieser bewegt sich zwischen 15 Minuten und 9 Stunden. Wer also noch ein wenig frische Luft vor dem Schlaf haben möchte, kann diese Option nutzen. Ich kann allerdings auch sagen, dass mich der Reiniger selbst im durchlaufenden Auto-Modus nachts nicht gestört hat. Kommt hier wahrscheinlich darauf an, wie empfindlich man gegenüber Geräuschen ist.
  • Nachtmodus: Den Nachmodus habe ich ehrlich gesagt nie genutzt. Entweder habe ich das Gerät einfach im Auto-Modus durchlaufen lassen oder aber vorher abgestellt.

Der nächste große Abschnitt ist der Zeitplan. Wie der Name bereits verrät, kann man seinen Pure Cool Link je nach Wochentag bestimmte Einstellmöglichkeiten (siehe Liste) und die Laufzeit zuweisen. Wer also arbeitet kann den Luftreiniger so einstellen, dass er kurz vor Feierabend schonmal die Luft auf Vordermann bringt. Verschiedene Zeitpläne habe ich jedoch nur kurz zum Testen genutzt und ansonsten darauf verzichtet. Unpraktisch ist es aber keinesfalls.

Dyson Pure Cool Link Luftreiniger App Dyson Link

Weiter geht es der Bedienungsanleitung, wo der Nutzer noch einmal alles nachlesen kann, hier jedoch keiner weiteren Erklärung bedarf. Deshalb kommen wir gleich zu den Einstellungen.

  • Allgemein
    Allgemeine Einstellungen wie Name, Zeitzone und Softwareupdates können hier vorgenommen werden.
  • Zielwert für die Luftqualität
    Dieser Unterpunkt dürfte vor allem für die Allergiker unter uns interessant sein. An der hier gewünschten Luftqualität orientiert sich der Pure Cool Link wenn er sich im Auto-Modus befindet. Je penibler die Luft gereinigt werden soll, desto aufwendiger muss das Gerät arbeiten.
  • Standort
    Dieser wird benötigt, falls ihr Wetterangaben zu eurem aktuellen Standort wünscht, die euch dann im Hauptmenü angezeigt werden.
  • Kontinuierliche Überwachung
    Wer möchte kann auch im Standby-Betrieb Daten über die Luftqualität sammeln.
  • Filterlebensdauer
    Hier kann die restliche Lebensdauer des Filters nachgeschaut und zurückgesetzt werden, falls dieser ausgetauscht wurde.
  • Mitteilungen
    … über “Filter austauschen” und “Produktfehler”

Insgesamt also recht umfangreich, was man mit dem Dyson Pure Cool Link so alles anstellen kann. Doch wie sah jetzt so der typische Einsatz bei mir aus? Nun ja, wenn ich mich in meiner Studentenbude befinde, läuft das Ding so gut wie durchgängig im Auto-Modus. Nur nachts schalte ich das Gerät manchmal aus, je nach Lust und Laune. Der Luftreiniger arbeitet bei mir meistens zwischen 1-4. Richtig kräftig pustet er lediglich, wenn die Xbox One schon ein wenig länger lief und so Elektroschmock in der Bude verteilt oder aber ich Deo oder Parfum benutze. Dann geht das Ding schonmal bis 8 hoch, selten sogar bis 10. Interessant zu beobachten, wie schnell das Gerät auf die Luftunterschiede reagiert.

 

Fazit zum Dyson Pure Cool Link

Was würde ich nach dem mehrwöchigen Test sagen? Ich bin ein kleiner Fan geworden – höhö. Aber mal ganz im Ernst: Dyson hat da ein äußerst ansehnliches Produkt auf den Markt gebracht, welches allerdings auch seinen Preis hat. Gut 580 Euro (UVP) veranschlagt Dyson (Amazon-Partnerlink) für den Pure Cool Link. Für empfindliche Menschen dürfte dies jedoch eine gute Investition sein. Ich für meinen Teil bin durchweg von dem Luftreiniger überzeugt.

Vielen Dank an Dyson für das Bereitstellen eines Testgeräts. Wer noch etwas mehr zu der Technologie erfahren möchte, kann das an dieser Stelle machen.